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ARAPiS – Internationale Studierende und der Thüringer Arbeitsmarkt

Was entscheidet darüber, ob internationale Absolventinnen und Absolventen der Universität Jena in Thüringen beruflich Fuß fassen und bleiben? Ein interdisziplinäres Projekt zu Übergängen in den Arbeitsmarkt, Rekrutierungsstrategien von Unternehmen und erlebten Hürden.

ARAPiS steht für „Analyse der Rolle und des Arbeitsmarkt-Potenzials internationaler Studierender der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Kontext Thüringens“. Hintergrund ist die Frage, welchen Beitrag Hochschulen zur Fachkräftesicherung leisten können: Jedes Jahr schließen rund 400 internationale Studierende ihr Studium in Jena ab – ein erhebliches Potenzial für den Thüringer Arbeitsmarkt.

Das Projekt verfolgte drei Ziele:

  1. Unternehmensbefragung: Systematische Befragungen Thüringer Unternehmen zu gelungenen Übergängen internationaler Absolventinnen und Absolventen in den Arbeitsmarkt, zu Beschäftigungsmöglichkeiten und zu betrieblichen Rekrutierungsstrategien.
  2. Interviews: Qualitative Gespräche mit internationalen Fachkräften und Studierenden, um Erfolgsfaktoren und subjektiv erlebte Hindernisse für einen Verbleib in Thüringen zu identifizieren.
  3. Empfehlungen: Ableitung und Vermittlung von Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Studierende und Hochschulen, um die regionale Arbeitsmarktintegration und die gesellschaftliche Teilhabe internationaler Absolventinnen und Absolventen zu stärken.

ARAPiS war ein gemeinsames Projekt des Internationalen Büros und Career Points, der Arbeitsgruppe Wirtschaftsgeographie und des KomRex an der Universität Jena. Die Ergebnisse sind im Abschlussbericht (PDF, deutsch) zusammengefasst; weitere Informationen bietet die Projektseite der Universität Jena.