OSLWO24 – Omnibus-Studie zur Landtagswahl in Ostdeutschland 2024
Eine längsschnittliche Befragung von 1200 Personen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg vor und nach den Landtagswahlen 2024 – zu Ursachen und Folgen des Wahlverhaltens.
Die Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg im Herbst 2024 wurden mit besonderer Spannung erwartet. Um die Ursachen und Folgen des Wahlverhaltens wissenschaftlich zu untersuchen, führt das Zentrum für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration (KomRex) der Friedrich-Schiller-Universität Jena gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Sozialpsychologie der Universität Trier eine längsschnittliche Befragung mit 1200 Personen in diesen Bundesländern durch.
Die Studie umfasst zwei Messzeitpunkte: den ersten vor den Wahlen (Mitte/Ende August 2024) und den zweiten nach den Wahlen (Mitte/Ende November 2024). Befragt wird eine nach Alter und Geschlecht für das jeweilige Bundesland quotierte Stichprobe von jeweils ca. 400 erwachsenen Personen (> 16 Jahre) aus Thüringen, Sachsen und Brandenburg – mittels eines Onlinefragebogens durch ein professionelles Befragungsunternehmen.
Die Befragung umfasst ein Basismodul an Items und Skalen zu
- Demografie,
- wahlbezogenen Einstellungen und Verhaltensweisen,
- Einstellungen zu Politik und Demokratie und
- ideologischen Einstellungen.
Darüber hinaus konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen – Doktorandinnen und Doktoranden sowie promovierte wissenschaftliche Mitarbeitende bis zu sechs Jahre nach der Promotion aus den Sozial- und Verhaltenswissenschaften mit quantitativer Forschungsausrichtung – eigene Befragungsmodule entlang der thematischen Schwerpunkte des KomRex (Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration) einbringen, um diese im Anschluss eigenständig auszuwerten und wissenschaftlich zu verwerten.