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VISCOM – Improving the Media Relations of Social Science Research: The Case of the Violent Video Games Debate

Warum weicht die Berichterstattung über Forschung zu Gewalt in Videospielen so oft vom wissenschaftlichen Erkenntnisstand ab? Ein Projekt der VolkswagenStiftung zur Kommunikation zwischen Sozialwissenschaft, Journalismus und Öffentlichkeit.

Das Projekt untersuchte die Wissenschaftskommunikation zwischen Sozialwissenschaft, Journalismus und Öffentlichkeit am Beispiel der öffentlichen Debatte um gewalthaltige Videospiele.

Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass die mediale Berichterstattung über Forschung zu Videospielgewalt widersprüchlich ist und vom wissenschaftlichen Erkenntnisstand abweicht. Gründe dafür sind die Komplexität sozialwissenschaftlicher Befunde, ein eingeschränkter Zugang zu Fachpublikationen, eine verzerrte Verarbeitung durch vorbestehende Einstellungen (Confirmation Bias) sowie die instrumentelle Nutzung von Befunden durch politische Akteure.

In vier empirischen Teilstudien in Deutschland und den USA wurden

  1. die Medienberichterstattung inhaltsanalytisch untersucht,
  2. Journalist*innen befragt,
  3. Wissenschaftler*innen befragt und
  4. das Publikum befragt.

Ergänzt wurde das Projekt durch einen Praxisteil: In einem Workshop bearbeiteten Journalist*innen gemeinsam mit Wissenschaftler*innen den Forschungsstand und die Kommunikationsprobleme in der Debatte um Gewalt in Videospielen.